Aktuelles 2020

Der junge Storch auf dem Wasenweiler Rathaus hat jetzt einen Ring

Wasenweilers Ortsvorsteher Alois Lai hat sich auf das Nest hoch über den Dächern von Wasenweiler gewagt.

 

 

 

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Mehrere Nachwuchsstörche sind in Kirchzarten zu Tode gekommen

 

Von fünf auf dem Turm der Kirche St. Gallus geschlüpften Störchen leben nur noch zwei. Sie sollen ihre Geschwister massiv attackiert haben. Hintergrund könnte die erschwerte Futtersuche sein.

 

 

Seit mehr als 21 Jahren kümmert sich Storchenmutter Waltraud Maurer um das Wohl der Störche auf dem Turm der Kirche St. Gallus in Kirchzarten. Am verlängerten Himmelfahrts-Wochenende musste sie am Webcam-Bildschirm beim Alten Rathaus ein bisher nie erlebtes Drama anschauen. Vor Wochen noch hatte sie voll Freude miterlebt, dass es insgesamt fünf Eier im Horst auf dem Kirchturm gab. Nachdem aus fünf Eiern erfolgreich Storchennachwuchs geschlüpft war, lebte der fünfte Jungstorch allerdings nur einen Tag. Er sei von Anfang an zu schwach gewesen. 

 

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Trockenheit erschwert die Futtersuche der Störche im Breisgau

 

Weit über hundert Storchennester sind derzeit im Breisgau besetzt, die Population ist stabil. Doch ausbleibender Regen und Angriffe von Nesträubern machen den Vögeln das Leben schwer.

 

 

Schon Mitte Januar verzeichnete Hans Müller, Storchenbetreuer in Hugstetten, Aktivitäten im Storchennest auf dem Kirchturm von Sankt Gallus. Müller, langjähriger Hausmeister an der örtlichen Schule und ehemaliger Ortsvorsteher, kümmert sich seit der Kirchen-Renovation von 1991/92, als auch ein neues Nest auf dem Hugstetter Kirchturm angebracht wurde, um die stolzen Vögel. Vorher hatte es auf dem alten Gutshof, dem heutigen Bauhof, mal ein Storchennest gegeben. Das war später aber bei einem Brand zerstört worden. 

 

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Bald schlüpfen die ersten Jungen

 

Allein im Freiburger Stadtgebiet sind inzwischen 26 Storchennester belegt – und es wird fleißig gebrütet.

 

 

FREIBURG. Die Störche sind im Breisgau angekommen. Bereits Mitte Januar hat auch in Freiburg die Belegung der Nester begonnen. In den nächsten Tagen werden wohl in Mengen, Hochdorf und Gottenheim die ersten Jungstörche schlüpfen, so Gustav Bickel, Vorsitzender des Vereins "Weißstorch Breisgau" (http://www.weissstorch-breisgau.de Seit einigen Jahren beobachten die ehrenamtlichen Nestbetreuer, dass die Störche dank der milden Winter immer früher in ihren Brutgebieten ankommen. 

 

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Warum wurde in Eichstetten ein Storchennest von der Kirche entfernt?

Seit Mitte März hat ein Storchenpaar in Eichstetten gebaut – nun ist das Heim passé. Am Zeitpunkt des Abbaus so nah am Brutbeginn gibt es Kritik. Doch es geht um die Sicherheit.

 

 

 

 

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Hahn und Störche

OBEN auf der Spitze des Kirchturms von St. Gallus in Kirchzarten thront der Hahn. Der lässt sich diesen Platz auch nicht streitig machen. Mit Abstand haben es sich die Störche gemütlich gemacht. Jetzt darf gespannt abgewartet werden, ob und wann sich in dem Nest in 33 Metern Höhe wiederum Nachwuchs ankündigt.

 

 

 

 

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Denzlinger Storchenbeauftragter erneuert Windschutz für Jungvögel

Die Störche auf dem Denzlinger Storchenturm haben ein neues Nest. Einen 40 Kilogramm schweren Kranz befestigte Manfred Wössner mit Kollegen am bröckelnden Nest auf dem Storchenturm.

 

 

 

Die Störche auf dem Denzlinger Storchenturm haben ein neues Nest. Nachdem der Storchenbeauftragte Manfred Wössner einen neuen Nestkranz angefertigt hatte, befestigten er und seine Kollegen Heinz Jund und Siegfried Buderer diesen mit Hilfe einer Feuerwehrleiter auf dem Storchenturm.

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Immer mehr Störche bleiben hier – und sind Gefahren wie Plastikmüll ausgesetzt

In Baden-Württemberg gibt es immer mehr Weißstörche – auch weil viele im Winter nicht mehr die gefährliche Reise nach Afrika auf sich nehmen. Doch auch bei uns lauern Gefahren.

 

 

Eine leere Saftpackung, das Stück eines Fahrradschlauchs, mehrere Mikrofasertücher und fünf oder sechs Plastikhandschuhe hat sich das Storchenpaar in sein Nest geholt, als vermeintliches Fressen oder als Nistmaterial. Im Karlsruher Klärwerk, in dem sich das Storchennest auf einem rund acht Meter hohen Mast befindet, konnten die Vögel besonders viel sammeln. Nun sind die gefiederten Nestbewohner im Süden und Stefan Eisenbarth räumt bei ihnen auf.

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Im Landkreis Emmendingen überwintern nur wenige Störche

Entgegen des bundesweiten Trends nimmt die Zahl der Winterstörche im Landkreis Emmendingen ab und nur Einzelne überwintern hier – und das obwohl die Tiere mit der Kälte eigentlich gut zurechtkommen.

 

 

Ein ungewöhnlicher Anblick: Weißstörche sind nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter in Deutschland zu sehen, so auch im Landkreis Emmendingen. Trotz stellenweise eisiger Temperaturen vermeiden sie die gefährliche Reise ins warme Afrika und ziehen es vor, lieber in Deutschland zu bleiben. Auch andere Zugvögel tun es ihnen gleich. Nicht immer ist der Klimawandel der Grund dafür.

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Das Jahr 2020: 30 Jahre Störche in Gundelfingen

STORCHENFREUNDE Gundelfingen – Weissstorch Breisgau e.V. (Gustav Bickel, Opfingen)

Christa Heller, Waltraud Hachmeister, Sylvia Fögele ,  Dieter Engelbrecht

das Jahr 2020:   30 Jahre Störche in Gundelfingen

 

Die STORCHENFREUNDE  Gundelfingen können stolz auf unser Storchendorf blicken.

Immerhin seit dreißig Jahren brüten Weißstörche auf dem Nest des Turmes der evangelischen Dorfkirche in Gundelfingen.

Genau am 1.Advent 1989 setzte sich während des Gottesdienstes ein Storchenpaar auf den Rest des alten Nestkranzes. Wir besuchten den Gottesdienst unseres Pfarrers Bert Däublin. Das Staunen war dann groß, weil die Vögel nicht wieder wegflogen. Neben mir stand der Installateur Hans Engler. der dann nach Zögern sich bereit erklärte, den Nestkranz neu aufzubauen. Am nächsten Tag waren die Störche immer noch da. Ein Freund von uns, Hagen Späth und Feuerwehrmann in Freiburg, brachte für das fast neue Nest dann Material (Reisig und kleine Äste). Die Vögel bauten weiter ihr Nest aus und blieben.

Schon im März war erfolgreich gebrütet worden und drei Junge schlüpften.

Ein Kreis von Vogelfreunden betreute das Nest. Bei Christa Heller konnten wir eine Kühltruhe für Futter aufstellen, das wir vom Mundenhof gegen Rechnung bekamen. Also mußte ein Storchenkonto eingerichtet werden unter dem Motto :

„Unser Storch hat ein Konto bei der Raiba.“ Die Gundelfinger Bevölkerung, jetzt viele Storchenfreunde, auch vom BUND und NABU spendete sehr fleißig. Der Futtereimer stand bei Hellers im Garten, geschützt vor unliebsamen Besuchern wie Hunden.

Die Wiesen Richtung  Heuweiler wurden später „Landschaftschutzgebiet“, jetzt nur noch extensiv bewirtschaftet. Sie bieten bis heute die Futtergrundlage, auch für die Störche aus Denzlingen und Reute. Das Zufüttern wurde vor 9 Jahren aufgegeben, weil wir jetzt eine stabile Population aufgebaut haben. Die Landesbeauftragte von Baden - Würtemberg ist sehr zufrieden mit uns. Die Gundelfinger werden auch in diesem Winter Störche bei uns antreffen. Es sind die hier bleibenden „Winterstörche“, die sich selbständig ernähren müsssen wie die Grau - und Silberreiher. --

Die Gemeinde hat uns immer sehr willig unterstützt, i.b. durch das Bauamt , den Bauhof und die Hausmeister des Rathauses, die die beiden Monitore im Foyer und in der Grundschule an - und abschalten.  – Einmal im Jahr ist Nestputzete . Dann  muss der obere Teil abgenommen werden. Gute und liebe Mitarbeiter des Bauamtes und des Bauhofes  helfen dabei. Das Nest wird ja immer größer und schwerer und es besteht die Sorge, dass es abstürzt und das Dach beschädigt. Wichtig: Die Jungen werden als Jungvögel zur Identifikation beringt. So können sie mit dem Spektiv abgelesen werden –   europa- und afrikaweit.

Die STORCHENFREUNDE Gundelfingen danken der Gemeinde insgesamt .

Dank gilt auch  den Hausmeistern des Rathauses und der Johann Peter Hebel Schule und  i. b.   Herrn Bürgermeister R. Walz für stetige Unterstützung.

                        Wir sind ein Storchendorf im Breisgau.

                    Von hier aus ging die Neubesiedelung unserer Gegend aus.


Text: Dieter Engelbrecht