Willkommen auf der Homepage unseres Vereins Weissstorch Breisgau e.V.

Sie erhalten kurze Informationen über die Storchpopulation in Freiburg und im Breisgau.

Aktuelles

das Jahr 2020: 30 Jahre Störche in Gundelfingen

STORCHENFREUNDE Gundelfingen – Weissstorch Breisgau e.V. (Gustav Bickel, Opfingen)

Christa Heller, Waltraud Hachmeister, Sylvia Fögele ,  Dieter Engelbrecht

das Jahr 2020:   30 Jahre Störche in Gundelfingen

 

Die STORCHENFREUNDE  Gundelfingen können stolz auf unser Storchendorf blicken.

Immerhin seit dreißig Jahren brüten Weißstörche auf dem Nest des Turmes der evangelischen Dorfkirche in Gundelfingen.

Genau am 1.Advent 1989 setzte sich während des Gottesdienstes ein Storchenpaar auf den Rest des alten Nestkranzes. Wir besuchten den Gottesdienst unseres Pfarrers Bert Däublin. Das Staunen war dann groß, weil die Vögel nicht wieder wegflogen. Neben mir stand der Installateur Hans Engler. der dann nach Zögern sich bereit erklärte, den Nestkranz neu aufzubauen. Am nächsten Tag waren die Störche immer noch da. Ein Freund von uns, Hagen Späth und Feuerwehrmann in Freiburg, brachte für das fast neue Nest dann Material (Reisig und kleine Äste). Die Vögel bauten weiter ihr Nest aus und blieben.

Schon im März war erfolgreich gebrütet worden und drei Junge schlüpften.

Ein Kreis von Vogelfreunden betreute das Nest. Bei Christa Heller konnten wir eine Kühltruhe für Futter aufstellen, das wir vom Mundenhof gegen Rechnung bekamen. Also mußte ein Storchenkonto eingerichtet werden unter dem Motto :

„Unser Storch hat ein Konto bei der Raiba.“ Die Gundelfinger Bevölkerung, jetzt viele Storchenfreunde, auch vom BUND und NABU spendete sehr fleißig. Der Futtereimer stand bei Hellers im Garten, geschützt vor unliebsamen Besuchern wie Hunden.

Die Wiesen Richtung  Heuweiler wurden später „Landschaftschutzgebiet“, jetzt nur noch extensiv bewirtschaftet. Sie bieten bis heute die Futtergrundlage, auch für die Störche aus Denzlingen und Reute. Das Zufüttern wurde vor 9 Jahren aufgegeben, weil wir jetzt eine stabile Population aufgebaut haben. Die Landesbeauftragte von Baden - Würtemberg ist sehr zufrieden mit uns. Die Gundelfinger werden auch in diesem Winter Störche bei uns antreffen. Es sind die hier bleibenden „Winterstörche“, die sich selbständig ernähren müsssen wie die Grau - und Silberreiher. --

Die Gemeinde hat uns immer sehr willig unterstützt, i.b. durch das Bauamt , den Bauhof und die Hausmeister des Rathauses, die die beiden Monitore im Foyer und in der Grundschule an - und abschalten.  – Einmal im Jahr ist Nestputzete . Dann  muss der obere Teil abgenommen werden. Gute und liebe Mitarbeiter des Bauamtes und des Bauhofes  helfen dabei. Das Nest wird ja immer größer und schwerer und es besteht die Sorge, dass es abstürzt und das Dach beschädigt. Wichtig: Die Jungen werden als Jungvögel zur Identifikation beringt. So können sie mit dem Spektiv abgelesen werden –   europa- und afrikaweit.

Die STORCHENFREUNDE Gundelfingen danken der Gemeinde insgesamt .

Dank gilt auch  den Hausmeistern des Rathauses und der Johann Peter Hebel Schule und  i. b.   Herrn Bürgermeister R. Walz für stetige Unterstützung.

                        Wir sind ein Storchendorf im Breisgau.

                    Von hier aus ging die Neubesiedelung unserer Gegend aus.


Text: Dieter Engelbrecht

Störche in Malterdingen

AUF DER ALTEN SCHULE haben wieder Störche eine Familie gegründet.

 

"Schon letztes Jahr hatten wir uns gefreut, endlich ein Brutpaar im Ort zu haben", erzählte Hans Fischer, Nachbar und ehrenamtlicher Naturschutzwart. "Das Junge wurde aber Opfer des nassen Frühjahrs, und danach verließen die Eltern den Horst". Jetzt zieht das Storchenpaar, das Anfang März auf das Schulhaus kam, ein Junges auf, wie die Nachbarn beobachten konnten. Auch die jüngste Regenphase hat das Junge offenbar gut überstanden. Am Dienstag genoss es die Mittagssonne.

 

Weiter zum Artikel der Badischen-Zeitung

Der Verein

Der Bestand der in Stadt und Land so beliebten Weißstörche nahm, hervorgerufen durch die Umwandlung der bäuerlichen Landwirtschaft in den 60er und 70er Jahren dramatisch ab.

Ursache war die massive Trockenlegung ganzer Landstriche und die Bevorzugung des Maisanbaus und damit die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes der Störche.

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Die Nester

Der Verein betreut zur Zeit 124 Storchennester in 56 verschiedenen Ortschaften. Auf einer Landkarte zeigen wir Ihnen die Standorte und in einer Auflistung der Ortschaften gibt es zum Teil weitere Informationen zu einzelnen Nestern.

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Webcams

Beobachten Sie unsere Störche beim Brüten und anschließend die kleinen Jungstörche!

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Unterstützen Sie uns

Unser Verein erhält sich allein nur durch Spenden der vielen Storchenfreunde unserer Region. Ausgaben haben wir für den Erhalt der vielen Nester und für die Pflegestation in Reute. Futterkosten entstehen für die Störche in der Voliere. Wir freuen uns über jede Unterstützung...

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