SATURN überquert die Straße von Gibraltar in einem Trupp von 800 Weißstörchen
17.08.2026
Tausende Weißstörche sorgten in den vergangenen Tagen an der Straße von Gibraltar für ein beeindruckendes Bild. Dichter Nebel lag über der Meerenge zwischen Europa und Afrika, und immer wieder waren große Trupps von Störchen am Himmel zu sehen, die in die Passage einflogen. Doch viele von ihnen kehrten angesichts der schwierigen Bedingungen wieder um.
Auch heute war die Sicht noch stark eingeschränkt, und die Störche taten sich mit dem Überflug schwer. Gleichzeitig stieg der Druck: Immer mehr Störche sammelten sich an und warteten auf eine günstige Gelegenheit. So starteten erneut mehrere Trupps mit Hunderten, teilweise sogar Tausenden Vögeln zum Flug über die Meerenge. Zwar kehrten auch heute einige wieder zurück, doch deutlich weniger als in den vergangenen Tagen.
Und dann wagte es auch SATURN! Er befand sich in einem kleineren Trupp von rund 800 Weißstörchen und machte sich gemeinsam mit ihnen auf den Weg über die Straße von Gibraltar.
Wir freuen uns sehr, dass SATURN Afrika wohlbehalten erreicht hat, und wünschen ihm für seine weitere Reise alles erdenklich Gute! Gute Reise, SATURN!
ATHENA, unsere jüngste Senderstörchin erreicht Afrika!
16.08.2026
Unsere jüngste Senderstörchin aus dem Breisgau, ATHENA, hat nach nur 10 Tagen die Meerenge von Gibraltar überquert und befindet sich in Marokko.
Sie war die jüngste unserer Senderstörche aus dem Breisgau und hat als schnellste Afrika erreicht.
Wir wünschen dir weiterhin eine gute und sichere Reise, ATHENA!
Ein Wiedersehen mit SATURN bei St. Peter
03.08.2026
Auch unser Senderstorch SATURN gehört zu den Jungstörchen, die seit einigen Tagen tagsüber die Wiesen von St. Peter und abends das Areal um das Kloster in Beschlag nehmen! Mit etwas Glück konnten wir SATURN sowohl auf Futtersuche als auch auf seinem Schlafplatz entdecken!
Und wir waren so froh, dass es ihm, dem Halbwaisenkind, gut geht und er in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Und er scheint sich hierbei auch richtig wohl zu fühlen.
Sein jüngerer Bruder MARS, der sich ebenfalls im Schwarzwald aufgehalten hatte, hat diesen vor drei Tagen verlassen. Er legte noch in der Storchenkolonie auf dem Mundenhof einen Zwischenstopp ein. Nun befindet er sich bereits bei Neuchatel in der französischen Schweiz.
Vom ältesten der drei Brüder, JUPITER, haben wir das letzte Signal vor sechs Tagen aus der Nähe des Donauursprungs erhalten. Was dahintersteckt, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Denkbar ist, dass es sich lediglich um eine Unterbrechung der Datenübertragung handelt. Im Bereich der letzten Ortung – in dem sich auch Hochspannungsmasten befinden – konnte jedenfalls kein verendeter Storch gefunden werden.
Deshalb hoffen wir weiterhin, dass JUPITER auf Entdeckungsreise ist und es ihm gut geht. Wir drücken ihm fest die Daumen und hoffen, bald wieder ein Signal von ihm zu erhalten.
Unser Jungstorch JUPITER hat sich in den Schwarzwald aufgemacht!
20.07.2026
Kaum hat unser Senderstorch JUPITER von der St. Galluskirche in Kirchzarten seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert, ist er bereits flügge geworden und hat das heimische Nest in Kirchzarten hinter sich gelassen.
Seit rund 10 Tagen hält er sich im Schwarzwald zwischen St. Peter und Breitnau in einem stattlichen Trupp von Jungstörchen auf.
Für uns ist diese Entwicklung ein ganz besonderer Grund zur Freude. Nach dem tragischen Verlust ihres Partners Edgar musste Altstörchin Ulla ihren Nachwuchs ganz allein großziehen, eine große Herausforderung, die sie mit bemerkenswertem Einsatz gemeistert hat.
Umso schöner ist es nun zu sehen, dass JUPITER zu einem kräftigen, gesunden und selbstständigen Jungstorch herangewachsen ist und seine ersten Schritte in die große weite Welt erfolgreich unternommen hat.
Wir wünschen JUPITER für seine weiteren Erkundungsflüge alles Gute und werden seinen Weg dank seines Senders weiterhin aufmerksam verfolgen.
Die Senderstörchin ATHENA (DER AFF89) aus Kirchzarten
JUPITER, SATURN und MARS - unser Männergespann aus Kirchzarten
Wir behalten die Versorgungssituation weiterhin aufmerksam im Blick.
Drei Jungstörche in Kirchzarten besendert!
04.06.2026
MARS, SATURN und JUPITER sind bereit für die Forschung.
Gestern durften wir, Weißstorch Breisgau e.V., einen besonderen Moment auf dem Kirchturm in Kirchzarten erleben:
Wir haben unsere drei Jungstörche beringt, gewogen und vermessen. Zusätzlich erhielten sie Beinsender, die später wertvolle Daten über ihr Zugverhalten liefern werden. Noch sitzen sie sicher im Nest und werden erst in wenigen Wochen ihre ersten Flugversuche starten, aber für die wissenschaftliche Beobachtung ihres späteren Zugverhaltens ist nun alles vorbereitet.
Jeder der drei hat dabei einen Namen und eine Ringnummer erhalten:
| Mars | - DER ALH 41, | der Leichteste und Kleinste | |
| Saturn | - DER ALH 42, | der mittlere Jungstorch mit mittleren Maßen | |
| Jupiter | - DER ALH 43, | der Größte und Schwerste des Trios |
Die Sender werden uns künftig spannende Einblicke geben: Wohin führt ihre erste große Reise? Welche Routen wählen sie? Wo rasten sie? Noch ist all das Zukunftsmusik. Doch die Grundlage für wertvolle Erkenntnisse ist gelegt.
Wir hoffen, dass die himmlischen Namen dem Trio viel Glück bescheren ![]()
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Gustav Bickel, Barbara Bickel, Gerhard Hinz und Isi
Der Sender von GABO aus Kirchzarten ist in Marokko geborgen
Fünf kleine Wunder auf der St. Gallus-Kirche in Kirchzarten
29.04.2026
Hoch oben auf der St.-Galluskirche in Kirchzarten hat sich ein kleines Wunder ereignet: Fünf Storchenküken sind geschlüpft und bringen neues Leben in das traditionsreiche Nest von Ulla und Edgar.
Für die beiden jüngsten Küken beginnt jedoch ein besonders schwerer Start. Das vierte Küken kam drei Tage nach dem Zwillingspaar zur Welt, das fünfte sogar erst fünf Tage später. In einer Storchenfamilie können wenige Tage Altersunterschied darüber entscheiden, wer beim Füttern genug Kraft hat, sich gegen die älteren Geschwister durchzusetzen. Und manchmal bedeutet dieser Unterschied tatsächlich eine Frage von Leben oder Tod.
Aus dem Nest von Ulla und Edgar sind in der Vergangenheit maximal 3 Jungstörche ausgeflogen.
Ob es allen Küken gelingt, groß und stark zu werden, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Wir hoffen mit ihnen, fiebern mit ihnen – und wünschen der kleinen Storchenfamilie von Herzen alles Gute.
link zur Webcam vom Storchennest
Eine wunderbare Nachricht für unsere Störche in KIRCHZARTEN
Unser einzigartiger Senderstorch FRANKIE ist leider bei Madrid verstorben!
01.12.2025
Unser Senderstorch FRANKIE macht Schlagzeilen – Merci, Frankreich!
Frankie weilt immer noch in seiner Heimat Kirchzarten
30.10.2025
Unser im vergangenen Jahr besenderter Jungstorch Frankie lässt es sich in seiner Heimat Kirchzarten gutgehen!
Auf den Feldern findet er reichlich Nahrung und heute haben wir ihn dort inmitten von rund 30 anderen Störchen angetroffen – darunter auch seine Eltern Ulla und Edgar. Vermutlich handelt es sich bei dieser Gruppe fast ausnahmslos um unsere Brutstörche neben einigen Youngsters, die den Sommer bei uns verbracht haben.
Bereits am frühen Abend hat Frankie seinen Schlafplatz auf dem Schlauchturm des Feuerwehrhauses aufgesucht und genoss dort die letzten Sonnenstrahlen. Kurz darauf gesellte sich ein weiterer Storch zu ihm. Leider war dieser unberingt.
Warum Frankie nun seinen früheren Schlafplatz im „Wäldle“ in Stegen aufgegeben hat, bleibt sein Geheimnis. Dort nächtigen immerhin noch etwa zehn seiner Artgenossen.
Die Reise der Senderstörche aus Kirchzarten und Opfingen
17.04.2025
Im vergangenen Jahr haben wir eine spannende Möglichkeit erhalten, die Jungstörche aus den von uns betreuten Nestern in Freiburg-Opfingen und Kirchzarten auf ihrer ersten großen Reise in den Süden zu begleiten. Dank der GPS-Sender, die vom Max-Planck-Institut zu Forschungszwecken angebracht wurden, konnten wir hautnah miterleben, wie sich die jungen Abenteurer auf den Weg machten.
Besonders faszinierend war das Trio aus dem Nest der St. Galluskirche in Kirchzarten: GABO, MAXI und FRANKIE brachen gemeinsam auf – ein außergewöhnlicher Start! Doch schon bald trennte sich der Jüngste, Gabo, von der Gruppe und überraschte uns mit seiner Schnelligkeit. In nur zehn Tagen erreichte er Afrika und verbrachte den Winter in Niger und Burkina Faso. Auf seiner Rückreise wählte er eine unerwartete, ungewöhnliche Route durch die Zentralsahara – ein echter Pionier! Denn diese Route wird sonst nur von Störchen der tunesischen Population gewählt! Doch es scheint, als wolle Gabo in diesem Jahr noch nicht nach Europa zurückkehren.
Sein Bruder Frankie befindet sich bereits in Südspanien. Er zeigt jedoch ebenfalls keine starken Anzeichen einer baldigen Rückkehr in den Breisgau. Leider mussten wir uns von Maxi verabschieden, die nur wenige Wochen nach Reisebeginn in Spanien verstarb. Die Todesursache bleibt unklar, doch es ist möglich, dass ein Greifvogel sie attackierte.
Die Jungstörche aus Opfingen hatten es besonders schwer: Alle drei verloren ihr Leben auf ihrer Reise. BRITTA erlitt in Nordspanien einen Stromschlag, LEONARDO fand in Marokko den Stromtod, und von MARGHERITA fehlt seit Monaten jede Spur. Diese Verluste sind schmerzlich, doch sie zeigen auch, wie gefährlich und unberechenbar das Leben für junge Störche ist.
Von den sechs jungen Störchen haben nur Gabo und Frankie überlebt – eine traurige Bilanz. Doch die von ihnen hinterlassenen Daten sind ein wertvolles Vermächtnis!
Gabo und Frankie wünschen wir alles erdenklich Gute für ihre weiteren Erkundungstouren!
Die Störche sind zurück
16.04.2025
Ein untrügliches Zeichen für den nahenden Frühlingsanfang ist die Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren. Gleich ob sie aus südlichen Gefilden anreisen oder den Winter auf den Wiesen in der Region verbracht haben, spätestens im Februar sieht man sie nach und nach zu ihren angestammten Nestern zurückkehren oder neue Nester bauen.
Die Dannemann-Störche
In Littenweiler befindet sich seit 2021 ein Storchennest in der Dannemannstraße. Vor neugierigen Blicken gut geschützt, nistet dort ein Storchenpaar auf einer Tanne mitten im Garten eines Wohnhauses. In der vergangenen Brutsaison verlor das Storchenpaar, wie viele Storchenpaare in Südbaden, aufgrund der feuchten und kalten Witterung im Frühsommer seine Jungen.
Doch nun sind sie zurück und können auf bessere Wetterbedingungen für die Aufzucht der Jungen hoffen. Eine Station tiefer befinde sich ein Reihernest, weiß ein Nachbar zu berichten.
In guter Gesellschaft
Es kommt gar nicht selten vor, dass Störche in Gesellschaft anderer Storchenpaare oder eben auch Reihern brüten. Störche
seien ursprünglich Kolonienbrüter, sagt Gerhard Hinz, ehrenamtlicher Storchenberater vom Verein Weißstorch Breisgau. Der
Verein betreut insgesamt 222 Storchennester in 61 Ortschaften. Hinz ist für die Storchennester im Dreisamtal, von Littenweiler und Ebnet bis Kirchzarten und Stegen zuständig. Regelmäßig fährt er zu den Nestern und beobachtet die Störche vom Boden aus mit Fernglas und Spektiv. Viele Störche tragen markierte Beinringe von der Vogelwarte Radolfzell und können somit einem Geburtsort und –jahr zugeordnet werden. Einer der Dannemann-Störche, ob Männchen oder Weibchen kann Hinz nicht erkennen, wurde 2019 in Reute geboren. Der Partner- Storch kam 2018 in einem Nest in Betzenhausen auf die Welt. Vor zwei Jahren sei das Nest auf der Tanne in der Dannemannstraße sogar abgestürzt, sagt Hinz. Doch schon im nächsten Frühjahr gingen die Störche an den Neubau ihres Nests. „Störche sind ihrem Nest treu“, sagt Hinz. Wenn ihnen einmal ein Platz als Nistplatz zusagt, kehren sie im folgenden Jahr dorthin zurück.
Die Ebneter Storchen-Kolonien
Nicht weit von der Dannemannstraße entfernt befindet sich in Ebnet eine kleine Storchenkolonie. Was vor etlichen Jahren mit einem einzigen Storchennest auf einer Fichte im Schlosspark begann, ist mittlerweile auf Nachahmer gestoßen. Vor zwei Jahren baute ein weiteres Storchenpaar auf einem Walnußbaum im Schlosspark. Als Hinz vor wenigen Tagen auf Storchennestkontrolle in den Freiburger Osten fuhr, konnte er vier Storchennester im Schlosspark von Ebnet zählen. Nicht nur die zwei bekannten Nester, sondern auch zwei weitere, eines auf einer Douglasie, das andere auf einem Baumstumpf, entdeckte Hinz. Doch nicht nur der Schlosspark, sondern in direkter Nachbarschaft, nahe der Dreisamhalle und der Feyel-Schule in Ebnet, entwickelt sich ein „Storchenhotspot“. Im vergangenen Jahr gab es dort erstmals ein Storchennest, nun seien es drei, auf zwei Eichen verteilt, berichtet Hinz.
Anfang April beginnt in der Regel die Brutzeit der Störche, die meist zwischen zwei und fünf Eiern legen. Einen guten Monat später werden die Jungstörche schlüpfen.
Heike Schwende, Littenweiler Dorfblatt
Weißstörche hatten es 2024 schwer
16.01.2025
Viele Jungtiere starben bei Nässe und Kälte – Um den Bestand muss man sich dennoch keine Sorgen machen Dreisamtal (hs.) Gerhard Hinz (67) war früher Teamleiter in Reisezentren der Deutschen Bahn und betreut seit vier Jahren ehrenamtlich für den Verein Weißstorch e.V. die Storchennester im Dreisamtal. Er übernimmt die Beringung der Jungstörche und berät bei Bedarf auch rund um das Thema Storchennest.
Herr Hinz, wie war das Storchenjahr 2024?
Wir hatten im Dreisamtal 2024 mit 19 Nestern vier Nester mehr als im Jahr zuvor. Das Futterangebot war für die Störche aufgrund der vielen Niederschläge hervorragend. Aber genau in diesen Niederschlägen und Kälteeinbrüchen Anfang Mai lag der Grund, dass zahlreiche junge Störche das Frühjahr 2024 nicht
überlebt haben. Immerhin konnten nach den kritischen Maitagen noch 25 Jungtiere zwischen Littenweiler und Oberbirken gezählt werden. Neben dem Verlust einzelner Tiere einer Brut gab es leider auch komplette Verluste wie in der Dannemannstraße in Littenweiler, in Zarten auf dem Dach des Gasthaus Bären und in Stegen auf der Tanne am Kreisverkehr.
Die erfolgreichsten Störche waren die Paare auf einer Fichte imSchlosspark in Ebnet, auf dem Gelände der Firma Wandres in Stegen sowie auf der St. Gallus Kirche in Kirchzarten mit jeweils drei Nachwuchsstörchen, die flügge wurden.
Muss man sich nach den Ausfällen im Jahr 2024 Sorgen um den
Storchenbestand machen?
Um den Bestand der Art müssen wir uns keine Sorge machen. Seit 2018 hat sich die Population beispielsweise im
Großraum Freiburg zwischen Müllheim und Lahr sowie zwischen Breisach und Kirchzarten mehr als verdoppelt. In dieser Region besiedeln jeden Sommer rund 500 Störche 250 Nester.
Gibt es mancherorts auch Probleme mit den Storchennestern?
Nicht immer ist der von den Störchen gewählte Platz unproblematisch. InStegen hatte sich ein Storchenpaar den übergroßen Flutlichtscheinwerfer vom Kleinfeld-Kickplatz des Sportvereins zum Nestbau ausgeschaut. Das Nest wurde in Absprache mit dem Verein Weißstorch e.V. noch vor Ostern abgebaut. Über die Ostertage hatten die beiden Störche aber eifrig neu gebaut und waren kurz darauf schon am Brüten. Damit gab es aufgrund der naturschutzrechtlichen Vorgaben
keine Chance mehr, das Nest vor dem Herbst erneut abzubauen. Wenigstens stellt sich mit einem Jungen ein Bruterfolg ein, bevor das Nest im Spätjahr abgeräumt und der Scheinwerfer gegen einen neuen Nestbau gesichert wurde.
Sie kümmern sich auch um die Beringung der Jungstörche.
Welche Störche werden beringt? Im Auftrag der Vogelwarte Radolfzell beringen wir Jungstörche auf Nestern, die wir gut erreichen können. Mittels der Ringe können die Tiere identifiziert werden und so ihr Zugverhalten verfolgt werden. Im Dreisamtal haben wir 2024 mit Hilfe der Firma Wandres und mit Helfern bei Feuerwehr und EWK mit Hebebühnen oder Feuerwehrleitern die Nester bei Wandres in Stegen und in Zarten bei der Gärtnerei erreichen können und haben die Jungtiere beringt. Die drei Jungstörche auf der St. Gallus-Kirche in Kirchzarten, Maxi, Gabo und Frankie, wurden im Zuge der Beringung für wissenschaftliche Zwecke erstmalig zusätzlich mit Minisendern versehen. Über die kostenlose App Animal Tracker des Max-Planck-Instituts können Interessierte den Weg der Kirchzartener Störche verfolgen.
Was weiß man über den Verbleib dieser drei Jungstörche aus
Kirchzarten?
Alle drei haben sich Anfang August auf die Reise nach Süden gemacht. Maxis Sender hat leider schon im September in
Spanien, in der Nähe von Gibraltar, keine Bewegungen mehr gemeldet, was ziemlich sicher bedeutet, dass sie nicht mehr lebt. Die Sender ihrer beiden Brüder senden Signale aus Afrika. Danach befindet sich Gabo derzeit in Mali und Frankie in Marokko. In Kürze dürften sie den rund 3.000 bis 4.000 Kilometer langen Rückflug nach Deutschland antreten.
Werden die Jungstörche wieder an ihren Geburtsort, sprich ins
Dreisamtal, zurückkehren?
Es lässt sich nicht vorhersagen, wo sich die Störche ansiedeln werden. Edgar und Ulla, das Storchenpaar auf dem
Kirchturm in Kirchzarten, sind beispielsweise in Buggingen und Denzlingen geboren. Die Jungstörche, die ins Dreisamtal kommen, müssen ein neues Nest bauen oder ein noch nicht besetztes Nest erobern. Wir dürfen gespannt sein, an welchen neuen Stellen die Störche in diesem Frühjahr wieder bauen werden.
Das Gespräch führte Heike Schwende
Unser jüngster Senderstorch, Gabo aus dem Nest von Kirchzarten, hat am 18.08.2024 Afrika erreicht
08.08.2024
Fünf junge Störche sterben im Regen
23.05.2019
Tief "Axel" führt zu Nässe und Kälte in Kirchzartener Nest.
KIRCHZARTEN (mad/swo). Die fünf Jungstörche auf dem Turm der Kirche St. Gallus in Kirchzarten sind tot. Sie haben das Tief "Axel" mit dem Dauerregen nicht überlebt. Diese traurige Nachricht hat "Storchenmutter" Waltraud Maurer am Mittwoch der BZ übermittelt. Noch unklar ist, wie es in den Storchennestern in Stegen und Zarten aussieht, da es dort keine Webcams gibt.
Weiter zum Artikel der Badischen-Zeitung
Brütezeit bei den Störchen
Storchenmutter Waltraud Maurer freut sich über vier Eier im Nest auf der Kirchzartener Kirche.

KIRCHZARTEN. Sarah und Edgar sind auf dem Turm der Kirchzartener St.-Gallus-Kirche gerade schwer beschäftigt: Die beiden Weißstörche brüten in ihrem Horst vier Eier aus. "Gelegt wurden sie Ende März", berichtet Waltraud Maurer. Die 79-Jährige ist in Kirchzarten als Storchenmutter bekannt. Seit 20 Jahren beobachtet sie aufmerksam alles, was im Horst auf dem Turm der Kirche passiert.
Rekordverdächtig: Storchenpaar in Kirchzarten bringt drei Junge durch
04.06.2018
Auf Regen folgte schnell wieder Sonnenschein: Das ist der Grund, warum die Jungstörche in Kirchzarten nicht an der gefährlichen Lungenentzündung erkrankt sind. Das war nicht immer so.
Schon im fünften Jahr nacheinander ist sich das Storchenpaar Sarah und Edgar – ursprünglich aus der Schweiz stammend – treu geblieben und hat nach getrennter Überwinterung in wärmeren Gefilden in ihrem Hochzeitshorst auf der Turmspitze von St. Gallus in Kirchzarten wieder zusammengefunden. In diesem Jahr haben sie drei Junge durchgebracht. Dies gilt als sehr gutes Ergebnis.
Zum Bericht der Badischen-Zeitung
Die Jungstörche sind jetzt beringt
16.06.2016
Storchenpaar auf dem Kirchturm von Kirchzarten kommt ursprünglich aus Vörstetten und einem Ort in der Schweiz.
Ein Bericht der Badischen Zeitung
Storchenjahr 2015 in Kirchzarten
05.08.2015
Das vierte Storchenjahr von Walter und Sarah war, außer zwei gravierenden Geschehnissen, ein erfolgreiches Jahr. Den Hagel und die Regenzeit hatten sie gut überstanden. Auch das vierte Störchle kämpfte tapfer ums Überleben...
Dreisamtäler Jungstörche sterben an Regen und Kälte
07.06.2013
In den vergangenen Tagen barg Gustav Bickel vom Verein Weisssstorch-Breisgau so viele tote Storchenjunge wie noch nie.
Nach einem Interview mit dem Vereinsvorsitzenden Gustav Bickel berichtete die Badische Zeitung am 07.06.2013