Das Storchenpaar im Industriegebiet darf bleiben!

19.12.2024
 
Es war ein Gänsehautmoment! Kurz bevor der Schornstein eines Industriebetriebes, auf dem seit vier Jahren ein Storchenpaar nistet, abgerissen wird, konnte ein Ersatznest errichtet werden. Gustav Bickel und ich haben vor wenigen Tagen den Reisigkranz gebunden. Nun wurde die nach Gustav Bickels Plänen gefertigte und auf einem 12 Meter hohen Metallmast geschweißte Nisthilfe mit schwerem Gerät herangeschafft. Vor Ort befestigten wir das Nest mit Drähten an der Nisthilfe. Dann ging es in die Höhe! In präziser Maßarbeit wurde der Mast in die vorbetonierte Öffnung gesetzt, stabilisert und fest einbetoniert - nur 50 Meter vom alten Nest entfernt! Jetzt kann der Schornsteinabriss beginnen. Wir sind überglücklich, dass unser Storchenpaar ein neues Ersatznest neben seinem alten Brutplatz finden wird!

Unser Hochdorfer Storchenpaar auf der St. Martin Kirche – ein echtes Erfolgsteam

30.07.2021

Auch in diesem Jahr dürfen wir uns wieder über eine erfolgreiche Brut unseres Hochdorfer Storchenpaars freuen.


Seit 2017 kehren die beiden jedes Frühjahr auf das Dach der St.-Martin-Kirche zurück, um gemeinsam zu brüten. Und jedes Jahr gelingt ihnen ein kleines Wunder: Mindestens drei gesunde Jungstörche wachsen hier auf – einmal waren es sogar fünf.


Besonders außergewöhnlich ist jedoch etwas anderes: Von fast allen ausgeflogenen Jungstörchen erhalten wir Jahre später Rückmeldungen. Viele von ihnen lassen sich im Breisgau nieder und brüten inzwischen selbst. Ein schöneres Zeichen für eine stabile, gesunde Population kann es kaum geben.


Wir hoffen sehr, dass wir auch dieses diesjährige Trio irgendwann irgendwo wieder antreffen dürfen …

Ab in den Süden!

07.08.2015

Rund 50 Störche haben am Mittwochabend den Freiburger Ortsteil Hochdorf angesteuert und sich unter anderem auf dem Ausleger eines Krans niedergelassen.

Foto von Kurt Walter

Artikel der Badischen Zeitung