Aktuelles August 2025

Frankie weilt immer noch in seiner Heimat Kirchzarten

Unser im vergangenen Jahr besenderter Jungstorch Frankie lässt es sich in seiner Heimat Kirchzarten gutgehen!

Auf den Feldern findet er reichlich Nahrung und heute haben wir ihn dort inmitten von rund 30 anderen Störchen angetroffen – darunter auch seine Eltern Ulla und Edgar. Vermutlich handelt es sich bei dieser Gruppe fast ausnahmslos um unsere Brutstörche neben einigen Youngsters, die den Sommer bei uns verbracht haben.

Bereits am frühen Abend hat Frankie seinen Schlafplatz auf dem Schlauchturm des Feuerwehrhauses aufgesucht und genoss dort die letzten Sonnenstrahlen. Kurz darauf gesellte sich ein weiterer Storch zu ihm. Leider war dieser unberingt.

Warum Frankie nun seinen früheren Schlafplatz im „Wäldle“ in Stegen aufgegeben hat, bleibt sein Geheimnis. Dort nächtigen immerhin noch etwa zehn seiner Artgenossen.

 

BRILLIANT hat nach einer 11-tägigen Reise Afrika erreicht


Es klingt wie ein Märchen:

Am 11.05.25 wurde in unserer Auffangstation ein kleines Küken aufgenommen - zerbrechlich und voller Hoffnung. Unter der Wärmelampe haben wir es gewärmt und alle paar Stunden mit Würmchen gefüttert.

Am 10.08. wurde Brilliant schließlich in die Freiheit entlassen. Nur 15 Tage nachdem Brilliant zum ersten Mal selbständig einen Regenwurm gefunden und seinen ersten Flügelschlag in Freiheit gewagt hat, ist er nun -nach einer elftägigen Reise - in Afrika angekommen.

Wir wünschen Brilliant für seine weitere Reise alles Gute!

Dies ist aber auch ein Moment, um Danke zu sagen! Danke an alle unsere Spender und Paten, die durch ihre Unterstützung unsere Arbeit erst möglich machen. Allein ein Jungstorch benötigt täglich bis zu 500 g Nahrung. Wir haben in dieser Saison 43 Jungstörche versorgen müssen, wovon einige, wie Brilliant, bei uns 3 Monate waren.

 

Quelle Graphik: MPI Verhaltensbiologie www.movebank.org

43 Jungstörche aus der Storchenstation in Unterreute fliegen in die Freiheit

Die Jungstörche sind am vergangenen Sonntag aus der Storchenstation in Unterreute auf ihren ersten Flug gestartet. Im Gegensatz zu früheren Jahren starteten alle Tiere in Rekordzeit.

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Freilassung von 43 Jungvögeln in unserer Auffangstation Reute

43 Jungstörche haben in diesem Jahr in unsere vereinseigenen Voliere Zuflucht gefunden.
 
Besonders ans Herz gewachsen ist uns der längste Bewohner: Schon am 11. Mai 2025 kam er als winziges Küken zu uns, nachdem ihn seine Eltern aus dem Nest geworfen hatten. Mit viel Fürsorge, Wärme und liebevoller Fütterung -zunächst noch mit Würmern- haben wir ihn großgezogen. Heute trägt er stolz den Namen „Brilliant“ und gehört zu den vier Edelsteinen, die wir kürzlich mit einem Beinsender ausgestattet haben.
 
Ein besonders bewegendes Schicksal erlebte ein Geschwistertrio: Nachdem sie ihren Vater verloren hatten, war die Storchenmutter durch ständige Nestangriffe daran gehindert, auf Futtersuche zu gehen. Auch diese drei fanden bei uns Zuflucht. Die meisten unserer Schützlinge waren jedoch Bruchpiloten, die in unserer Voliere in der Zwischenzeit das Fliegen lernen konnten. Nun haben wir allen die Tür in die Freiheit geöffnet: Ein Moment, der uns sehr berührt hat!
 
Es war uns eine große Freude, diesen besonderen Tag gemeinsam mit Herrn Dr. Wolfgang Fiedler von der Vogelwarte Radolfzell und Frau Ute Reinhard, ehemalige Koordinatorin des Weißstorchschutzes in Baden-Württemberg, zu erleben.
 
Wir wünschen all unseren Jungstörchen von Herzen alles Gute für ihre Reise und hoffen, sie eines Tages wiederzusehen.